Neue Spielzeit des Labors für Weltmusik der FMS

 

Labor für Weltmusik

Die „rastlose Brückenbauerin“ Prof. Dr. Ilse Storb, Gründerin des Labors für Weltmusik an der Folkwang Musikschule, sorgt auch in der fünften Spielzeit für Highlights auf bestem Weltmusik-Niveau.

Besonders erfreulich: Gitarrist und Musikschullehrer Thomas Hanz konnte für ein neues Projekt gewonnen werden, den Aufbau eines südamerikanischen Ensembles mit Originalinstrumenten und -besetzungen.

In diesem Zusammenhang wird auch das mexikanische Requinto als Unterrichtsfach angeboten. Das Instrument ist kleiner als eine „normale“ Gitarre, hat 6 saiten und ist um 3 bis 4 Töne höher stimmbar. Das Projekt startet in Kürze.

Nähere Informationen:
Axel Wild, Tel. (0201) 88 44 334, E-Mail: axel.wild@fms.essen.de

 

Folgende Kurse aus dem Bereich der Weltmusik kann man zurzeit buchen:

- Russischer Folkloretanz
- African Percussion
- Baglama
- Erhu
- Requinto

 

Natürlich bringt die neue Spielzeit auch wieder interessante Konzerte in die Aula der Folkwang Musikschule (Thea-Leymann-Straße 23, 45127 Essen).


Hier die Termine des Sommersemesters auf einen Blick:

 

Freitag, 15.03.13, 20 Uhr
Einführung: Prof. Dr. Ilse Storb, 19:30 Uhr

Musik aus dem Irak

Ud-Konzert


Raed Khoshaba spielt die Kurzhalslaute Ud (Oud) und wird begleitet von dem Percussionisten Abdealali Jazouli.

Raed Khoshaba wurde in Bagdad geboren, studierte am dortigen Konservatorium Laute und später Musikwissenschaft an der Universität Bagdad. 1986 gründete Mounier Bashir, einer der großen Lautenmeister und damaliger Direktor des Konservatoriums, die Musikgruppe „Al Bayarek“, zu der auch Raed Khoshaba gehörte. Mit diesem Ensemble konzertierte der Musiker viele Jahre in Europa und Asien. Heute lebt er in Deutschland.


<< Flyer >>

Eintritt: 8 € / 5 €

 


Freitag, 19.04.13, 20 Uhr

         

China and the West

Mit Yasha Wang (Tanz), Hong Gao (Erhu), Ilse Storb (Klavier)


Zu einem west-östlichen Kulturaustausch lädt die Folkwang Musikschule im Rahmen des „Labors für Weltmusik“ am Freitag, 19. April, um 20 Uhr in ihre Aula, Thea-Leymann-Straße 23, ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Performances der Tänzerin Yasha Wang. Sie studierte traditionellen chinesischen Tanz an der Shanghai Dance School und der Hochschule für Darstellende Kunst in Hongkong. Von 2002 bis 2006 folgte das Studium „Zeitgenössischer Tanz“ an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sie ist als Tänzerin und Choreographin tätig und verknüpft in ihrer Arbeit modernen Tanz mit traditionellen chinesischen Formen.
Musikalisch begleitet wird Yasha Wang von Jazzprofessorin Ilse Storb und der vielfach ausgezeichneten Musikerin Hong Gao. Sie lassen chinesische Kompositionen für Klavier und Erhu aus den letzten vierzig Jahren erklingen, die auch als Zeichen der Öffnung Chinas gen Westen gedeutet werden. Arrangements von Johann Sebastian Bach, Claude Debussy und Dave Brubeck bereichern das Programm.

Yasha Wang

Studierte 1995 – 2001 traditionellen chinesischen Tanz an der Shanghai Dance School und als Stipendiatin an der Hochschule für Darstellende Kunst, Hongkong. 2002 bis 2006 folgte das Studium Zeitgenössischer Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Als Tänzerin arbeitete sie mit Choreographen wie Nick Hobbs, Mohan C. Thomas, Massimo Gerardi, Amanda Miller, Kim Olson, Trisha Brown, La Fura dels Baus und weiteren.Engagements und Gastspiele u. a. an der Oper Köln, Theater Bonn, Stadttheater Gießen, Kompanie Konstantin Tsakalidis, Ensemble „Theaterwandel/Fakt21?, Kompanie Tanzmoto Essen, „Tanz Tank” im Tanzhaus NRW, Tanz Festival NRW07, „documenta 12? Kassel, Tapiola Hall Helsinki, Staatsoper Klausenburg, Theater de Regentes Den Haag, Staatstheater Oppeln. Eigene choreographische Arbeiten am Tanzhaus Köln, Rautenstrauch-Joest Museum Köln, Kölner Philharmonie (WDR Sinfonierorchester, Höhner).
Seit 2008 Engagement beim Education-Projekt des Klavierfestivals Ruhr (Ltg.: Franz Xaver Ohnesorg). Kontinuierliche Zusammenarbeit mit Richard McNicol (u.a. Berliner Philharmoniker) als Choreographin. 2011 war Yasha als Solotänzerin und Choreographin u.a. an der Bayerische Staatsoper München engagiert. 2012 hat sie als Tänzerin und Choreographin mit der Schauspielerin Katharina Thalbach „Die Geschichte vom Soldaten“ von Strawinskys an der Kammerakademie Potsdam zusammengearbeitet. 2013 hat sie Oper für „Orpheus und Eurydike“ Theater an der Rott in Eggenfelden choreografiert.
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Verknüpfung zeitgenössischen Tanzes mit traditionellen chinesischen Formen.

Eintritt: 8 € / 5 € (Abendkasse)

 

 

Samstag, 18.05.13, 11 – 17 Uhr
Workshop, 19 uhr, Abschlusskonzert

Musik aus Nigeria

   

Die Musikerfamilie Okonfo Rao Kanawa aus Nigeria kommt eigens für diese Veranstaltung aus ihrer Heimat zu uns. Sie bietet in einem Workshop die Möglichkeit, aus erster Hand die Musikwelt Nigerias kennenzulernen und auf Originalinstrumenten auszuprobieren. Dazu sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Im anschließenden Konzert wird okoNFo das Publikum begeistern.

Nana Okonfo Rao Kawawa

Nana Okonfo Rao Kawawa ist mit seiner Frau Oladayo Fowowe-Omoniyi, Tochter Ireti Ayoade (12) und den beiden Söhnen Itunu Adisa (9) und Osaleke Ayanfe (7) zu Gast in der Folkwang Musikschule.
Nana Okonfo Rao Kawawa vom Stamm der Yoruba wurde 1978 bei den Asante zum traditionellen Naturpriester geweiht. In Ghana geboren und aufgewachsen, erlebte Okonfo schon von Kindheit an die traditionelle und uralte Kultur seiner Heimat, die ihn mehr fasziniert, als die so genannte moderne Welt. Seit über 30 Jahren lehrt er traditionelle westafrikanische Urgestaltung und Spiritualität mit Musik, Tanz und Spiritualität (Akom).
Sein Leben führte ihn nach Deutschland, wo er das Afrika-Haus in Essen gründete. Bereits seit den 1970-er Jahren lehrt er traditionelle westafrikanische Urgestaltung und Spiritualität. 1991 entstand in Trier die größte Trommel der Welt.
Das internationale Kulturzentrum „Jungle-Communication-Center“ in der alten Kulturhauptstadt Osogbo in Nigeria wurde im Jahr 1986 gegründet. Hier lebt Okonfo heute als dessen Leiter mit seiner Familie. Das Zentrum ist ein Ort zur Entdeckung, Erhaltung und Förderung afrikanischer Kunst, Handwerk, Kultur, Literatur, Musik und Tanz. Ziel der Arbeit Okonfos, des JCCs und der assoziierten Vereine und Gruppen in Deutschland ist es, dem drohenden Verlust der kulturellen Vielfalt Westafrikas entgegenzuwirken. Für diese Tätigkeit hat Okonfo zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u. a. vom König von Osogbo und der Universität in Ife.

Workshop inkl. Konzert: 15 € / 12 €, Konzert: 8 € / 5 €

>> Flyer <<


Freitag, 14.06.13, 20 Uhr

Was ist Jazz?
Vortrag mit Klangbeispielen von Prof. Dr. Ilse Storb

Wer könnte diese Frage besser beantworten, als die einzige Professorin für Jazzforschung in Deutschland, Dr. Ilse Storb? Die „rastlose Brückenbauerin“ und Gründerin des Labors für Weltmusik an der Folkwang Musikschule lädt am Freitag, 14. Juni, 20 Uhr, zu einem unterhaltsamen Vortrag in die Aula der Folkwang Musikschule, Thea-Leymann-Straße 23, ein. Anhand von Klangbeispielen wird sie dem Publikum insbesondere die Musik von Louis Armstrong und Dave Brubeck näherbringen. Eingebunden ist diese Veranstaltung in den „Tag der Musik“, der bundesweit vom 14. bis zum 16. Juni begangen wird.

Eintritt: 8 € / 5 €
VVK: Tel. (0201) 888 4444 (Mo – Fr 14 – 19 Uhr), E-Mail: thomas.cordes@fms.essen.de


 

Freitag, 12.07.13, 20 Uhr

Louis-Armstrong-Show – Ilse Storb and her Satchmos

Mittlerweile hat sie schon Tradition: die „Louis-Armstrong-Show“ mit Ilse Storb and her Satchmos zum Abschluss einer jeden Spielzeit des Labors für Weltmusik.

Hörgenuss und Infotainment sind garantiert! Über die Bühne geht die Show am Freitag, 12. Juli, 20 Uhr, in der Aula der Folkwang Musikschule, Thea-Leymann-Straße 23. Viele Evergreens des amerikanischen Jazztrompeters und Sängers Louis Armstrong, genannt „Satchmo“, stehen auf dem Programm, darunter „I can’t give you anything but Love“, „Hello Dolly“ und der „St. Louis Blues“. Mit Ilse Storb (Gesang, Klavier, Moderation) spielen Gerd Debring (Trompete), Andreas Hammen (Posaune und Bassposaune), Ralf Bazzanella (Sopran- und Tenorsaxofon), Martin Dickhoff (Gesang und Klavier), Stefan Mandlburger (Kontrabass) und Jochen Weiler (Schlagzeug).

Eintritt: 15 € / 12 € erm.
VVK: Tel. (0201) 888 4444 (Mo – Fr 14 – 19 Uhr), E-Mail: thomas.cordes@fms.essen.de